Der Führerschein zum Funken - 30 Teilnehmer absolvierten den Sprechfunklehrgang auf Inspektionsebene
Wenn er sich an den MTA-Lehrgang letzten Jahres in Haibühl zurückerinnere, waren viele Gesichter dabei, die sich nun der Sprechfunkausbildung unterzogen haben. Bergbauer bedankte sich bei den 30 Teilnehmern, sich in zwei Wochen in die Funkausbildung einführen zu lassen. „Letztendlich erwarben sie damit nur die Grundlagen für unser wichtigstes Kommunikationsmittel, das wir in der Feuerwehr bei Übungen und Einsätzen anwenden“, erklärte Bergbauer.
An Erfahrung könne man gar nicht mehr im Landkreis aufwarten, als sie der Lehrgangsleiter, KBM Sebastian Scheuer, besitze und an die Absolventen weitergab. Dafür galt ihm sein herzlicher Dank. Sehr froh sei man, dass die Beteiligten ihre Freizeit zum Wohle ihres Ehrenamtes und ihrem Hobby in der Feuerwehr investiert haben. Anerkennung zollte der Redner ebenso den Kreisbrandmeistern und den Kommandanten, die die jungen Leute zur Anmeldung motiviert haben.
In den Dank eingeschlossen wurde ebenso die gastgebende FFW Thürnstein/Schrenkenthal, wo beileibe nicht der erste Funklehrgang abgehalten wurde, sondern schon viele vorher. Der KBI wünschte sich, dass mit dem Erlernten der Sprechfunkausbildung in den Heimatwehren weitergeübt wird. Die Prüflinge sollen auch deren Kommandanten und Gruppenführer diesbezüglich ansprechen, damit sie entsprechende Funkübungen ansetzen, in die auch die Anwendung der topographischen Karte als Bestandteil eingeflochten wird. „Es gibt gar nicht mehr viele, die sich darin fit fühlen, weil es mittlerweile die digitalen Kommunikationsmittel gibt, aber in einem Einsatzgeschehen leisten die Karten oftmals wertvolle Unterstützung“, so der KBI. Die Funksprache werde mit der Übung zusehends perfekter. Andreas Bergbauer übermittelte zugleich die Grüße des Kreisbrandrates, bevor er die Lehrgangszeugnisse aushändigte.
Stellvertretender Bürgermeister Hermann Kaml gratulierte den Lehrgangsteilnehmern zu ihrem erfolgreichen Abschluss. „Funktionierender Sprechfunk ist unbestritten wichtig, weil im Einsatz die Kommunikation schnell, klar und zielgerichtet vonstattengehen muss“, unterstrich Kaml den Stellenwert. Er bedankte sich bei den Führungskräften und den Ausbildern für ihr Engagement sowie bei den Teilnehmern für ihr Freizeitopfer zum Schutz der Bevölkerung. „Die Gemeinden sind stolz, dass ihr euch dafür hergebt“, so der Bürgermeister-Stellvertreter. Der Nachwuchs sichere die Zukunft der Floriansjünger. Der Redner wünschte für die Zukunft alles Gute und dass alle von ihren Einsätzen gesund heimkehren.
Lehrgangsleiter Sebastian Scheuer beglückwünschte ebenso zum Führerschein als Funker. Ähnlich, wie man nach der Auto-Führerscheinprüfung erst hinterher Fahrpraxis sammle, sei es auch beim Sprechfunk. Deshalb legte er ebenso ans Herz, am Ball zu bleiben und das erworbene Wissen stetig zu testen. „Ihr habt einen ehrenamtlichen Job übernommen und die Feuerwehr wird von den Bürgern gebraucht“, bestätigte der Ausbilder. Dankesworte widmete er auch Kommandant Stefan Menacher von der FFW Thürnstein-Schrenkenthal für die optimale Versorgung sowie Thomas Raab, dem 1. Kommandant in Blaibach und die EDV-Kreisbrandmeister im Landkreis Cham, für die permanente Unterstützung.
Bericht und Bild dankenswerterweise von Frau Maria Frisch